Formulare Kanzlei Ruhnke
Widerruf Immobiliendarlehen

Der Gesetzgeber hat zwar im Jahre 2016 beschlossen, dass bei dem ganz überwiegenden Teil von grundpfandrechtlich gesicherten Darlehensverträgen, die bis 10.06.2010 abgeschlossen wurden, ein etwaiges noch bestehendes Widerrufsrecht zum 21.06.2016 erloschen ist. Diese gesetzgeberische Entscheidung betraf jedoch Darlehensverträge, die nach dem 10.06.2010 abgeschlossen wurden nicht.

Für nach dem 10.06.2010 abgeschlossene Darlehensverträge besteht daher weiter ein "ewiges Widerrufsrecht", wenn die Widerrufsinformation fehlerhaft ist.

Dann können Verbraucher den Kreditvertrag auch noch Jahre nach dem Abschluss widerrufen und für die Restschuld einen aufgrund des derzeit historisch niedrigen Zinsniveaus wesentlich günstigeren Kredit aufnehmen. Die Zinsersparnis kann bei einem Darlehensbetrag in Höhe von 200.000 € deutlich über 20.000 € liegen.

Zusätzlich kann der Verbraucher im Falle eines erfolgreichen Widerrufs auf alle seine bisher an die Bank geleisteten Raten eine Nutzungsentschädigung fordern.

Auch Darlehensnehmer, die ihre finanzierte Immobilie vor Ablauf der Zinsbindung verkaufen wollen oder bereits verkauft haben, können von dieser Rechtslage profitieren.

Bei einem erfolgreichen Widerruf des Kreditvertrages entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung oder kann, falls eine solche bereits geleistet worden ist, zurückgefordert werden.

Ein Darlehensnehmer benötigt fachkundige Unterstützung, wenn er den Banken qualifiziert entgegentreten und so seine Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss erhöhen will.

Die Kanzlei Ruhnke Julier Rechtsanwälte ist in diesem Bereich spezialisiert. Rechtsanwalt Michael Ruhnke, Fachanwalt für Bank-und Kapitalmarktrecht, wird auf der Seite der Stiftung Warentest im Bereich des Widerrufs von Immobiliardarlehensverträgen gelistet.

Nutzen Sie die kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Widerrufsinformation durch die Kanzlei Ruhnke Julier Rechtsanwälte.

Sofern Sie rechtsschutzversichert sind und es sich nicht um einen Neubau handelt, entstehen Ihnen grundsätzlich auch für die außergerichtliche und eine etwaige gerichtliche Vertretung keine Kosten. Wir übernehmen für Sie auch die komplette Abwicklung des Schriftverkehrs mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Sie können uns unter der Telefonnummer 0621/563075 oder unter der E-Mail-Adresse ruhnkemailruhnke-julier.de erreichen. Sie können uns auch unmittelbar den betreffenden Darlehensvertrag über diese E-Mailadresse zur kostenlosen Ersteinschätzung zukommen lassen.



Aktuelles:

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen nur wenige gerichtliche Vergleiche veröffentlichen können.

 

29.09.2017

Unsere Mandanten obsiegen vor dem Landgericht Duisburg.

Das Landgericht Duisburg urteilt, dass der durch unsere Mandanten im Januar 2016 erklärte Widerruf ihrer auf Abschluss zweier Darlehensverträge gerichteten Willenserklärungen wirksam ist. Unseren Mandanten wurde zu jedem der beiden Darlehen zwei unterschiedliche Widerrufsbelehrungen erteilt. Das Landgericht Duisburg folgte unserer Argumentation, dass bereits aufgrund des unterschiedlichen Inhalts der beiden Widerrufsbelehrungen ein Verstoß gegen das Deutlichkeitsgebot gemäß § 355 Abs. 2 S. 1 BGB a.F. vorliegt, weshalb im Ergebnis keine wirksame Widerrufsbelehrung erteilt wurde, Aktenzeichen 10 O 253/16.

06.04.2017

Die Volksbank Stutensee-Weingarten eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Karlsruhe abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten die beiden streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtet sich die Volksbank Stutensee-Weingarten eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs im März 2016 weiter gezahlten Zinsen jeweils den Anteil zu erstatten, der über 1,62 % p.a. liegt. Wir gehen von einer Gesamtersparnis unserer Mandanten von ca. 30.000,00 € aus. Das Gericht hatte in der mündlichen Verhandlung unsere Rechtsauffassung geteilt, dass die Angabe einer ladungsfähigen Anschrift in der Widerrufsinformation bei allen nach dem 10.06.2010 abgeschlossenen Darlehensverträgen erforderlich sei und die Angabe einer Postfachadresse nicht ausreiche, weshalb der ca. fünf Jahre nach Abschluss des Darlehensvertrages erfolgte Widerruf rechtswirksam sei, Aktenzeichen 2 O 433/16.

16.03.2017

Die Sparkasse Rhein-Haardt vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Frankenthal abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streit­ge­gen­ständ­li­che Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung an­fällt. Weiter verpflichtete sich die Sparkasse Rhein-Haardt, unseren Mandanten ca. 59 % der seit Er­klä­rung des Widerrufs im Juni 2016 weiter gezahlten Zinsen zu erstatten, Aktenzeichen 7 O 512/16.

23.02.2017

Die Volksbank Weinheim eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Ober­lan­des­ge­richt Karlsruhe abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streit­ge­gen­ständ­li­che Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung an­fällt. Weiter verpflichtete sich die Volksbank Weinheim eG, unseren Mandanten 62,5% der seit Er­klä­rung des Widerrufs im Mai 2015 weiter gezahlten Zinsen zu erstatten, Aktenzeichen 17 U 108/16.

11.01.2017

Die Sparda-Bank Südwest eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Mainz abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streit­ge­gen­ständ­li­che Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Wei­ter verpflichtete sich die Sparda-Bank Südwest eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs im April 2015 weiter gezahlten Zinsen einen Betrag i.H.v. 4.990,00 € zu erstatten, Aktenzeichen 6 O 117/26.

03.11.2016

Die Sparda-Bank Südwest eG vereinbart mit unserem Mandanten in einem vor dem Landgericht Mainz abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unser Mandant das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen kann, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die Sparda-Bank Südwest eG, unserem Mandanten 50 % der seit Erklärung des Widerrufs im August 2015 weiter gezahlten Zinsen zu erstatten, Aktenzeichen 5 O 81/16.

25.10.2016

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Mannheim abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs Anfang Dezember 2015 weiter gezahlten Zinsen den Anteil zu erstatten, der über 1,5 % p.a. liegt, Aktenzeichen 9 O 175/15.

29.09.2016

Die Sparda-Bank Südwest eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Mainz abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die Sparda-Bank Südwest eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs im April 2015 weiter gezahlten Zinsen einen Betrag i.H.v. 10.000,00 € zu erstatten, Aktenzeichen 6 O 175/15.

12.07.2016

Der Bundesgerichtshof schafft in vielen Punkten Klarheit beim Widerruf von Verbraucherdarlehen. Die Richter in Karlsruhe stellten unter anderem fest, dass ein Rechtsmissbrauch des Widerrufs ausscheidet, auch soweit der Darlehensnehmer den Widerruf ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen vorgenommen hat, etwa zur Nutzung des niedrigen Zinsniveaus. Eine von Banken eingewendete Verwirkung scheidet beim Widerruf laufender Verträge ebenfalls aus, da der Bank die Möglichkeit der Nachbelehrung blieb (XI ZR 564/15). Beim Widerruf abgelaufener Verträge, hält der BGH eine Verwirkung dagegen für möglich (XI ZR 501/15), wobei dies im Einzelfall festgestellt werden müsse.

01.07.2016

Die BBBank eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Karlsruhe abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten die beiden streitgegenständlichen Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die BBBank eG, einen Teil der im Wege der Feststellungsklage geltend gemachten Nutzungsentschädigung an unsere Mandanten zu zahlen, Aktenzeichen 2 O 78/16.

07.04.2016

Unsere Mandanten obsiegen vor dem Landgericht Stuttgart.

Das Landgericht Stuttgart urteilt, dass der durch unsere Kanzlei erklärte Widerruf zweier im Jahre 2004 abgeschlossener Darlehensverträge, deren Zinsbindung jeweils im Jahre 2011 verlängert wurde, wirksam ist. Das Landgericht Stuttgart führt weiter aus, dass - entsprechend unserem Vortrag - durch den Widerruf der im Jahre 2004 abgeschlossenen Darlehensverträge auch die im Jahre 2011 getroffenen Vereinbarungen über die Verlängerung der Zinsbindung hinfällig sind, Aktenzeichen 29 O 84/16.

22.03.2016

Die VR Bank Mittelhaardt eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Frankenthal abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt, Aktenzeichen 7 O 526/15.

23.02.2016

Unsere Mandanten obsiegen vor dem Landgericht Berlin.

Die DKB Bank wurde am 23.02.2016 vom Landgericht Berlin verurteilt, die im Rahmen der Veräußerung des Einfamilienhauses unserer Mandanten an die DKB Bank gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung i.H.v. 29.079,70 € zuzüglich Zinsen an unsere Mandanten zurück zu zahlen. Der durch unsere Kanzlei erklärte Widerruf des Darlehens sei wirksam, weshalb die Vorfälligkeitsentschädigung zurückgefordert werden könne. Der Widerruf sei auch nicht rechtsmissbräuchlich oder verwirkt, Aktenzeichen 10 O 313/15.

01.12.2015

Das Oberlandesgericht Stuttgart urteilt, dass eine seitens der Sparda-Bank Baden-Württemberg eG verwendete Widerrufsbelehrung aus dem Jahre 2008 unwirksam sei. Die Ausübung des Widerrufsrechts sechs Jahre nach Vertragsschluss wurde zudem nicht als rechtsmissbräuchlich oder verwirkt angesehen. Dieses Urteil betrifft auch zahlreiche Widerrufsbelehrungen der Sparda-Bank Südwest eG und der VR Bank Rhein-Neckar eG, Aktenzeichen 6 U 107/15.



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