Formulare Kanzlei Ruhnke
Bankrecht / Widerruf

Rechtsanwalt Michael Ruhnke ist seit dem Jahre 2010 Honoraranwalt in der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.

Aktueller Schwerpunkt der anwaltlichen Tätigkeit von Rechtsanwalt Michael Ruhnke ist der Widerruf von Immobiliendarlehen.

Ein Darlehensnehmer benötigt fachkundige Unterstützung, wenn er den Banken qualifiziert entgegentreten und so seine Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss erhöhen will.

Unsere Kanzlei ist in diesem Bereich mit mehr als 1000 Fällen ‑ gerichtlich und außergerichtlich - mandatiert.



Das Erlöschen des Widerrufsrechts zum 21.06.2016 betraf ausschließlich Darlehensverträge, die im Zeitraum 02.11.2002 bis 10.06.2010 abgeschlossen worden waren.

Wenn der Darlehensvertrag nach dem 10.06.2010 abgeschlossen wurde, besteht daher nach wie vor in zahlreichen Fällen die Möglichkeit, den Darlehensvertrag erfolgreich zu widerrufen. Auch für die sogenannten Altfälle gibt es Ausnahmen.

Nutzen Sie unsere kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Widerrufsbelehrung.

Sofern Sie rechtsschutzversichert sind und es sich nicht um einen Neubau handelt, entstehen Ihnen grundsätzlich auch für die außergerichtliche und eine etwaige gerichtliche Vertretung keine Kosten.

Wir übernehmen für Sie auch die komplette Abwicklung des Schriftverkehrs mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

Sie können uns unter der Telefonummer 0621/563075 oder unter der E-Mail-Adresse ruhnkemailruhnke-julier.de erreichen.



Aktuelles:

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund von Geheimhaltungsvereinbarungen nur wenige gerichtliche Vergleiche veröffentlichen können.

 

06.04.2017

Die Volksbank Stutensee-Weingarten eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Karlsruhe abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten die beiden streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtet sich die Volksbank Stutensee-Weingarten eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs im März 2016 weiter gezahlten Zinsen jeweils den Anteil zu erstatten, der über 1,62 % p.a. liegt. Wir gehen von einer Gesamtersparnis unserer Mandanten von ca. 30.000,00 € aus. Das Gericht hatte in der mündlichen Verhandlung unsere Rechtsauffassung geteilt, dass die Angabe einer ladungsfähigen Anschrift in der Widerrufsinformation bei allen nach dem 10.06.2010 abgeschlossenen Darlehensverträgen erforderlich sei und die Angabe einer Postfachadresse nicht ausreiche, weshalb der ca. fünf Jahre nach Abschluss des Darlehensvertrages erfolgte Widerruf rechtswirksam sei, Aktenzeichen 2 O 433/16.

16.03.2017

Die Sparkasse Rhein-Haardt vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Frankenthal abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streit­ge­gen­ständ­li­che Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung an­fällt. Weiter verpflichtete sich die Sparkasse Rhein-Haardt, unseren Mandanten ca. 59 % der seit Er­klä­rung des Widerrufs im Juni 2016 weiter gezahlten Zinsen zu erstatten, Aktenzeichen 7 O 512/16.

23.02.2017

Die Volksbank Weinheim eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Ober­lan­des­ge­richt Karlsruhe abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streit­ge­gen­ständ­li­che Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung an­fällt. Weiter verpflichtete sich die Volksbank Weinheim eG, unseren Mandanten 62,5% der seit Er­klä­rung des Widerrufs im Mai 2015 weiter gezahlten Zinsen zu erstatten, Aktenzeichen 17 U 108/16.

11.01.2017

Die Sparda-Bank Südwest eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Mainz abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streit­ge­gen­ständ­li­che Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Wei­ter verpflichtete sich die Sparda-Bank Südwest eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs im April 2015 weiter gezahlten Zinsen einen Betrag i.H.v. 4.990,00 € zu erstatten, Aktenzeichen 6 O 117/26.

03.11.2016

Die Sparda-Bank Südwest eG vereinbart mit unserem Mandanten in einem vor dem Landgericht Mainz abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unser Mandant das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen kann, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die Sparda-Bank Südwest eG, unserem Mandanten 50 % der seit Erklärung des Widerrufs im August 2015 weiter gezahlten Zinsen zu erstatten, Aktenzeichen 5 O 81/16.

25.10.2016

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Mannheim abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die Volksbank Kur- und Rheinpfalz eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs Anfang Dezember 2015 weiter gezahlten Zinsen den Anteil zu erstatten, der über 1,5 % p.a. liegt, Aktenzeichen 9 O 175/15.

29.09.2016

Die Sparda-Bank Südwest eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Mainz abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die Sparda-Bank Südwest eG, unseren Mandanten im Hinblick auf die seit der Erklärung des Widerrufs im April 2015 weiter gezahlten Zinsen einen Betrag i.H.v. 10.000,00 € zu erstatten, Aktenzeichen 6 O 175/15.

12.07.2016

Der Bundesgerichtshof schafft in vielen Punkten Klarheit beim Widerruf von Verbraucherdarlehen. Die Richter in Karlsruhe stellten unter anderem fest, dass ein Rechtsmissbrauch des Widerrufs ausscheidet, auch soweit der Darlehensnehmer den Widerruf ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen vorgenommen hat, etwa zur Nutzung des niedrigen Zinsniveaus. Eine von Banken eingewendete Verwirkung scheidet beim Widerruf laufender Verträge ebenfalls aus, da der Bank die Möglichkeit der Nachbelehrung blieb (XI ZR 564/15). Beim Widerruf abgelaufener Verträge, hält der BGH eine Verwirkung dagegen für möglich (XI ZR 501/15), wobei dies im Einzelfall festgestellt werden müsse.

01.07.2016

Die BBBank eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Karlsruhe abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten die beiden streitgegenständlichen Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Weiter verpflichtete sich die BBBank eG, einen Teil der im Wege der Feststellungsklage geltend gemachten Nutzungsentschädigung an unsere Mandanten zu zahlen, Aktenzeichen 2 O 78/16.

07.04.2016

Unsere Mandanten obsiegen vor dem Landgericht Stuttgart.

Das Landgericht Stuttgart urteilt, dass der durch unsere Kanzlei erklärte Widerruf zweier im Jahre 2004 abgeschlossener Darlehensverträge, deren Zinsbindung jeweils im Jahre 2011 verlängert wurde, wirksam ist. Das Landgericht Stuttgart führt weiter aus, dass - entsprechend unserem Vortrag - durch den Widerruf der im Jahre 2004 abgeschlossenen Darlehensverträge auch die im Jahre 2011 getroffenen Vereinbarungen über die Verlängerung der Zinsbindung hinfällig sind, Aktenzeichen 29 O 84/16.

22.03.2016

Die VR Bank Mittelhaardt eG vereinbart mit unseren Mandanten in einem vor dem Landgericht Frankenthal abgeschlossenen gerichtlichen Vergleich, dass unsere Mandanten das streitgegenständliche Darlehen jederzeit ablösen können, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt, Aktenzeichen 7 O 526/15.

23.02.2016

Unsere Mandanten obsiegen vor dem Landgericht Berlin.

Die DKB Bank wurde am 23.02.2016 vom Landgericht Berlin verurteilt, die im Rahmen der Veräußerung des Einfamilienhauses unserer Mandanten an die DKB Bank gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung i.H.v. 29.079,70 € zuzüglich Zinsen an unsere Mandanten zurück zu zahlen. Der durch unsere Kanzlei erklärte Widerruf des Darlehens sei wirksam, weshalb die Vorfälligkeitsentschädigung zurückgefordert werden könne. Der Widerruf sei auch nicht rechtsmissbräuchlich oder verwirkt, Aktenzeichen 10 O 313/15.

01.12.2015

Das Oberlandesgericht Stuttgart urteilt, dass eine seitens der Sparda-Bank Baden-Württemberg eG verwendete Widerrufsbelehrung aus dem Jahre 2008 unwirksam sei. Die Ausübung des Widerrufsrechts sechs Jahre nach Vertragsschluss wurde zudem nicht als rechtsmissbräuchlich oder verwirkt angesehen. Dieses Urteil betrifft auch zahlreiche Widerrufsbelehrungen der Sparda-Bank Südwest eG und der VR Bank Rhein-Neckar eG, Aktenzeichen 6 U 107/15.



Logo Jetzt widerrufen

Ruhnke Julier Rechtsanwälte ist auch Mitglied der Arbeitsgruppe Widerruf, 
einem Zusammenschluss spezialisierter Bankrechtler.